Niels Møller wird neuer Chef bei Mondaine

Der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine Watch Ltd. ernennt Niels Møller zum neuen CEO des erfolgreichen Familienunternehmens. Er wird die Geschäftsleitung voraussichtlich Anfang August 2019 übernehmen.

Mit Niels Møller gewinnt die Mondaine Gruppe eine Führungspersönlichkeit mit internationaler Erfahrung in leitenden Positionen sowohl bei Grossfirmen wie auch in KMUs und Familienbetrieben. Dabei verfügt er über fundierte Kenntnisse im internationalen Marketing, Sales und E-Commerce. Die Brüder André und Ronnie Bernheim werden als Firmeninhaber und Verwaltungsräte auf strategischer Ebene die Ausrichtung der Gruppe, Förderung von Innovationen und Ausbau der Geschäftsfelder weiterhin aktiv unterstützen.

Der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine Watch Ltd. hat sich seit der Gründung im Jahre 1951 zu einem führenden, unabhängigen Unternehmen in der Uhrenindustrie entwickelt und stellte bei der Entwicklung seiner Innovationen und Designs immer die Konsumenten in den Vordergrund. So konnte sich die Marke MONDAINE mit der zur Ikone gewordenen Mondaine/SBB-Bahnhofsuhr zu einem globalen Brand mit klarer Positionierung und innovativer Ausstrahlung weiterentwickeln und etablieren. Im stark konkurrierenden Marktumfeld weiss sich die Mondaine-Gruppe mit den dazugehörigen Marken Mondaine, Luminox, Pierre Cardin und M-WATCH gut zu behaupten und agiert auch in herausfordernden Zeiten immer wieder mit Innovationen und überraschenden Neuheiten in Bezug auf Produkte und Vermarktung.

Ronnie und André Bernheim freuen sich, mit Niels Møller einen international erfahrenen Geschäftsführer zu engagieren, der langjährige Kenntnisse in führenden Positionen von Grossfirmen als auch KMUs und Familienbetrieben mit grossen Marken (z.B. Fritz Hansen®, Stimorol®, Stressless® und Pandora®) mitbringt. Zu diesen Positionen zählen unter anderem Vorsitzender und Geschäftsführung Cadbury Norway AS, Geschäftsführung der Ekornes Möbelvertrieb GmbH mit der Marke Stressless® in Zentraleuropa und President Central Western Europe (DACH NL & IT) der Pandora Jewelry GmbH, wo er auch als Geschäftsführer agierte. Diese relevanten beruflichen Stationen liessen ihn fundierte Kenntnisse in für die Mondaine-Gruppe wichtigen Geschäftsfeldern der Uhren- und Schmuckindustrie sowie bei designorientierten Möbelmarken erlangen. Niels Møller ist ein ausgewiesener Experte in den Bereichen internationales Marketing, Sales und E-Commerce und begleitete während seinen Führungstätigkeiten zahlreiche erfolgreiche strategische Transformationsprozesse, unter anderem die strategische Neuausrichtung von Pandora in Zentraleuropa. Als international agierender Geschäftsmann lebte er in Dänemark, Deutschland, Österreich, Norwegen und in den USA und wird mit seiner Familie seinen Wohnsitz von aktuell Hamburg in die Schweiz verlegen.

Mondaine-Gruppe bleibt in Familienbesitz, mit starkem Verwaltungsrat

Verwaltungsratspräsident André Bernheim sowie Ronnie Bernheim, Verwaltungsrat und Mitbesitzer der Marke, werden die strategischen Entscheide der Mondaine-Gruppe auch in Zukunft wesentlich begleiten: «Wir freuen uns darauf, den Fokus unserer Tätigkeit noch stärker auf Konsumenten und Innovationen zu legen und Niels bei den in Zukunft noch wichtiger werdenden Transformationsprozessen zu unterstützen», erläutern die beiden Brüder. Die Mondaine-Gruppe bleibt vollständig im Familienbesitz. Die vier Nachkommen, die teilweise zurzeit noch höhere Ausbildungen absolvieren, können sich einen späteren Eintritt in die Firma gut vorstellen.

M-Watch UhrenM-Watch

Luminox UhrenLuminox

Mondaine UhrenMondaine


Die Mondaine Watch Ltd. ist ein unabhängiger Schweizer Uhrenhersteller mit Sitz in Pfäffikon SZ und Produktion in Biberist > Wikipedia


Patrik-Philipp Huber

Ich glaube an die Strategie der Brüder Bernheim und wünsche dem Unternehmen viel Erfolg.


Nachtrag:

Nach Kritik des Mondaine-Firmeninhabers an Baselworld wird bekannt: CEO wechselt die Fronten: Bernd Stadlwieser ist seit 2018 bei der Uhrenmarke Mondaine als CEO tätig. Der 50-Jährige wird nun neuer Chef bei der Messe Schweiz (MCH Group). Die Biberister Uhrenfirma, bekannt für die SBB-Bahnhofsuhren, muss sich einen neuen Chef suchen.Noch am Wochenende äusserte sich Mondaine-Firmeninhaber André Bernheim kritisch zur Baselworld, einem der Sorgenkinder der MCH. Mit Bernd Stadlwieser wird nun ausgerechnet der Mondaine-Chef Nachfolger von René Kamm bei der Messe Schweiz.

> SOLOTHURNER ZEITUNG: Artikel von Philipp Felber vom 6.2.2019

Baselworld Vision 2020

Ein neues Konzept für die Baselworld 2020 ist geplant. Die neue Messeleitung arbeitet zusammen mit wichtigen Marken an neuen Präsentationskonzepten und -formaten, teilte die Baselworld mit.

Die neu zusammengestellte Messeleitung will neue innovative Ausstellungsformate entwickeln, teilt Michel Loris-Melikoff, Managing Director der Baselworld mit. Eine spannende Sache auf die wir gespannt sein dürfen…

www.baselworld.com

Patrik-Philipp Huber

Das ich in der Vergangenheit einige Kritik an der Messeleitung der Baselworld auszusetzen hatte, ist nichts Neues. Die Baselworld ist für die Region Basel enorm wichtig. Generell sehe ich aber einige Probleme was Messen anbelangt. Die Beziehungsverhältnisse zwischen Hersteller, Distributoren und dem Fachhandel haben sich geändert. Die Bereitschaft an Messen zu gehen ist aus verschiedenen Gründen gesunken. Die Zeiten als man Neuheiten nur an einer Fachmesse vorgestellt hat, sind vorbei. Via Internet können diese weltweit, schnell und auf mehreren Kanälen gleichzeitig vorgestellt werden.

Die Messeteilnahme als Werbung ist teuer geworden ineffizient. Beides auch wieder aus verschiedenen Gründen. Auch hier bietet das Internet zum kleineren Preis einiges mehr an Aufmerksamkeit. Die Kundenpflege ist an einer Messe nur noch bedingt möglich, hat mir persönlich aber immer sehr gut gefallen. Für die grossen Konzerne, die bereits weltweit auf den Märkten vertreten sind, braucht es heute keine Fachmessen mehr. Die grosse Mehrheit an der Baselworld (und auch an anderen Fachmessen) sind jedoch kleine und mittelgrosse Unternehmen, für die eine Messe eine Plattform ist, sich einer internationalen Kundschaft/Presse vorzustellen. Das Problem sind aber die Kosten. Hohe Ausgaben müssen auch irgendwie wieder eingenommen werden. Wenn die grossen Marktplayer nicht an den Messen teilnehmen, kommen auch weniger potentielle Kunden und auch das Presseinteresse nimmt ab, den die leben meist auch wieder von den grossen Marken…

Für die „Kleinen“, der Mehrheit der Aussteller, ist es also wichtig, dass die „Grossen“ ausstellen, damit sich der hohe (nicht nur finanzielle) Aufwand der Teilnahme an einer Messe rentiert…

Die Ernennung von Altregierungsrat Dr. Ueli Vischer zum Messechef hat mich persönlich sehr gefreut. Ihm traue ich zu, die Messe wieder auf Kurs zu bringen. Im Zusammenhang mit der Muba Dernière 2019 hatte ich das Vergnügen auch Herrn Michel Loris-Melikoff und ein Teil seines Teams kurz kennen zu lernen. Ich habe seine Leidenschaft spüren können und die Idee Flut, wie man die Messe als Kommunikationsplattform nutzen könnte, als richtige und nötigen Strategien Wechsel empfunden. Ob dies reicht, wird sich zeigen. Ich wünsche der Messe Schweiz auf alle Fälle nur das Beste.


Impressionen von der Baselworld 2019