NORQAIN Uhren

Die Schweizer Uhrenlandschaft um eine interssante Marke reicher: NORQAIN

Norqain erobert den Uhrenmarkt im Sturm

Seit wenigen Monaten kämpft ein neuer Mitspieler um einen guten Platz auf dem Uhrenmarkt. Der ehemalige Breitling-Brandmanager Ben Küffer hat sich vor knapp einem Jahr dazu entschlossen, eine revolutionäre Uhrenmarke zu veröffentlichen: Norqain. Kurz darauf konnten die Uhren in jedem Laden gekauft werden, der etwas auf sich hält. Was macht Norqain so besonders? Und wie hat sich die Uhrenmarke so gut auf dem Markt etabliert?

Besonderheiten der Norqain Uhren

Auf die Frage: Wer hat auf die Norqain Uhren gewartet? Antworte der Gründer Ben Küffer: „Niemand. Aber davon wollten wir uns nicht beirren lassen.“ Und damit hat er recht. Der Newcomer hat das Rad nicht neu erfunden. Bei den Norqain Uhren handelt es von soliden mechanischen ETA-Werken, eine qualitative Fertigung typisch für Swiss Made und ein sehr elegantes Design. In der Preisklasse von CHF 1’500 bis CHF 4’000 sind die Norqain Uhren keine Neuheit. Besonderer ist jedoch der Fakt, dass jede Uhr mit bedingungsloser Liebe zum Detail, von Hand gemacht wird. Hier hebt sich der Neuling von der breiten Masse ab. Dazu ist die Marke unabhängig und kann deshalb mit einem komplett neuen Wind in das Geschäft einsteigen. Deshalb bekennen sich auch viele Persönlichkeiten zu der neuen Uhr: Die sogenannten Norqainer. Auerdem visiert Ben Küffer, mit seinen verschiedenen Kollektionen, bestimmte Personengruppen an.

Verschiedene Kollektionen für Jedermann

Abenteuer, Freiheit und Unabhängigkeit. Das sind die Grundsätze des neuen Unternehmens. Ben Küffer möchte Uhren für Jeden herstellen. Gleichzeitig sollen sie aber symbolisch für sehr viel mehr stehen.

Adventure

Die Adventure-Kollektion steht für die Abenteurer. Die Uhren weisen einen sportlichen und starken Charakter auf. Das gut durchdachte Logo befindet sich auf jedem Zifferblatt und zusammen mit der gerippten Lünette sind sie unverwechselbar. Die Uhren aus der N1000 Reihe bestehen aus 80 Bauteilen und 25 Rubine.  „Es ist diese Uhr, die man als vertrauten Wegbegleiter bei seinen Abenteuern an seiner Seite wissen will. Auf der Suche nach unseren ganz persönlichen Grenzen lieben wir Norqainer das Abenteuer.“

Freedom

Die Freedom-Kollektion steht für die, die sich gerne Zeit für das Wichtige und Wesentliche nehmen. Der freiheitliche Aspekt wird in dieser Kollektion durch ein Vintage-Design dargestellt. Wann waren die Menschen freier als in den 60er Jahren? Durch das klassische Design und das nostalgische Armband spürt man die Freiheit am eigenen Handgelenk.

Independence

In der Independence-Kollektion werden alle Ziele miteinander vereint. Der Weg soll ein Abenteuer sein. Auf der Suche nach Freiheit ist die Unabhängigkeit dann erreicht. Unkonventionelle Wege und eigene Entscheidung machen uns Unabhängig. Und dieses Gefühl soll die metallische Independence-19-Reihe mit Datumsanzeige schaffen. „Die exklusive Independence-Kollektion ist für unabhängige, nonkonforme Unternehmer mit Ecken und Kanten, die im Hier und Jetzt leben.“

Jede Kollektion birgt Uhren für Damen und Herren. Norqain hat sich nicht für ein Unisex-Design entschieden, sondern hat alle Uhren für beide Geschlechter angepasst. Auerdem kann der Käufer die einzigartige Norqain-Plate, an der linken Auenseite des Gehäuses, individuell gravieren lassen. So wird man von dem emotionalen Zeitmesser bei jedem Ereignis begleitet, egal wie verrückt das Abenteuer auch sein mag.

Die unperfekte Welt

Der Name Norqain ist nicht zufällig gewählt worden. Die Buchstaben haben eine Bedeutung, die den Charakter der Uhren beschreiben soll.

N=       Always open for the NEW
O=       Going through life OPEN-MINDED
R=        A healthy dose of REBELLIOUS
Q=       Life is about enjoying QUALITY TIME
A=        Seeking ADVENTURE
I=         Always feeling INDEPENDENT
N=       Proud to be part of a NICHE

Die Norqainer: Sportler lieben diese Marke

Wir sind urbane Nomaden, die mit einer groen Offenheit und viel Passion durchs Leben gehen.“ In diesem Artikel ist der Name Norqainer schon öfter gefallen. Kurze Zeit nach der Gründung der Marke bekannten sich viele Persönlichkeiten zu dem jungen Schweizer Unternehmen. Der erfolgreichste Schweizer Hockey Spieler Mark Stein ist heute der CEO und VR von Norqain. Felix Neureuther und Tina Weirather sind Skirennläufer, die den Newcomer unterstützten. Auch Fabian Schär, der Schweizer Fuballer, zählt sich selbst zu den Norqainern. Das waren nur wenige Beispiele aus der langen Liste der Supporter. Insgesamt hat Norqain 12 begeisterte Berühmtheiten gefunden, die das Schweizer Handwerk ehren und zu schätzen wissen.

Zusammengefasst steht Norqain für einen frischen und selbstständigen Weg. Jeder kann sein und werden was er möchte, solange er nur an sich glaubt. Deshalb möchte Norqain Menschen unterstützen, die ihren einen Weg gehen: einzigartig, unperfekt, rebellisch und authentisch.


Gegründet wurde die Firma von Ben Küffer, vormals Brandmanager von Breitling, die seit April 2017 der britischen Gesellschaft CVC gehört.

Sie finden die neue Marke beim renommierten Uhren Fachgeschäft
Chronometrie Spinnler + Schweizer am Marktplatz in Basel.


Weitere Infos > Homepage > YouTube


Blogger Lukas Vossler
Beitrag von Lukas Vossler

Der EuroAirport wird 70 Jahre

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist gerde mal 15 Minuten vom Basler Stadtzentrum entfernten. Mit 500 Flügen wöchentlich und mehr als 60 Destinationen im Linien- und Charterbereich ist aus dem kleinen Flughafen auf den Feldern von Elsässichen Blotzheim der drittgrösste Landesflughafen der Schweiz und der fünftgrösste Regionalflughafen Frankreichs geworden.

Die Schaffung des schweizerisch-französischen EuroAirports Basel-Mulhouse zieht sich über mehrere Jahre; aber seine eigentliche Geburtsstunde ist der schweizerisch-französische Staatsvertrag vom 04. Juli 1949. Wer die Freiheit über den Wolken besonders schätzt, feiert mit. Natürlich freuen sich besonders die Freunde der Fliegeruhren mit den Schweizern und Franzosen über den Erfolg dieses trinationalen Flughafens.

Zur Geschichte des EuroAirports

Der EuroAirport hat einen Vorläufer, der sich bescheidener gab und schon 1920 eröffnet wurde. Der Flugplatz Basel-Sternenfeld bei Birsfelden war von Beginn an nur eine Übergangslösung: Das Grundstück war lediglich vom Kanton Basel-Landschaft gepachtet. Hier sollten langfristig ein Rheinhafen und ein Kraftwerk entstehen. Daher machten sich die Initiatoren schon 1929 daran, einen geeigneten Standort zu finden. Dabei stand bereits früh zur Diskussion, teilweise auf französisches Gebiet auszuweichen, oder gar in Deutschland bei Weil am Rhein zu bauen. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Planungen empfindlich.

Noch vor Kriegsende, am 24. März 1945, nahmen die Schweiz und Frankreich den gedanklichen Faden wieder auf. Offiziell begannen die Regierungsverhandlungen am 05. Februar 1946. Gut vier Wochen später erfolgte bereits der erste Spatenstich durch den Basler Regierungsrat Gustav Wenk und den Präfekten vom Département Haut-Rhin. Für den Bau waren 350 Arbeiter und bis zu 100 deutsche Kriegsgefangene notwendig. Der 08. Mai 1946 prägte sich als Tag der Einweihung des Provisoriums ins Gedächtnis.

Das Jubiläum: 70 Jahre EuroAirport

Für die Feierlichkeiten am 04. Juli kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Frankreich und der Schweiz zusammen und freuten sich über den Erfolg des weltweit ersten binationalen Flughafens. Allen Beteiligten war klar, dass der Flughafen einen signifikanten Beitrag zum wirtschaftlichen Aufstieg der Region geleistet hat und noch heute ein Garant für Wohlstand und freien Handel ist. Die schweizerische Botschafterin in Frankreich Livia Leu betonte, dass hier seit 70 Jahren der Beweis erbracht wird, mit wie viel Erfolg für die Region eine Verkehrsinfrastruktur betrieben werden kann – und zwar mit viel „Esprit binational“. Der französische Staatsvertreter Laurent Touvet (seines Zeichens Präfekt des Oberrheins) sprach von der Rolle des Projekts als Vorbild für die europäische Zusammenarbeit. Für die Zukunft stehen vor allem Projekte der Nachhaltigkeit an.

Future Now: Entwicklung im Zeichen der Nachhaltigkeit

Der EuroAirport begann als kleiner Flughafen – heute ist er der drittgrösste Landesflughafen der Schweiz und der fünftgrösste Regionalflughafen von Frankreich. Im Jahr 1949 traten hier etwa 26’000 Fluggäste ihre Reise an, zum Jahresende 2019 sollen es über 9 Millionen sein. Im Vordergrund stand hier immer die gute internationale Anbindung. Der Flughafen steht heute für eine Wertschöpfung von 1,6 Milliarden Euro im Jahr. Das Jubiläum wird, so hoffen die Entscheider, den Dialog für Zukunftsthemen intensivieren. Notwendigkeiten aus den Bereichen Umweltschutz und Klimawandel sollen offen diskutiert werden, das weitere Wachstum des Flughafens soll diesen Belangen gerecht werden. Dies könnte die Akzeptanz des Fliegens verstärken. Aber nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit stehen auf der Zukunftsagenda des EuroAirport. Die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner sollen Berücksichtigung finden. Daher befindet sich zurzeit das Thema der Lärmverringerung in der Planung. Dies soll so geschehen:

  • Aktive Lärmvorsorge in der Nacht
  • Weniger Lärmausstoss der Flugzeuge
  • Massnahmen der Raumplanung
  • Spezielle lärmmindernde Verfahren für den An- und Abflug
  • Einschränkungen im Betrieb des Flughafens (ohne wesentliche ökonomische Einbussen)

Auch die CO2-Belastung soll in Zukunft massgeblich verringert werden. Die Passagierabfertigung soll schneller, einfacher und angenehmer funktionieren. Zukünftige Bauprojekte sind als Beispiele für nachhaltiges Bauen geplant. Die Anbindung an die Bahn im Jahr 2028 ist ein weiterer Aspekt der Zukunft des EuroAirports. Hierfür soll das grenzüberschreitende S-Bahnnetz entsprechend genutzt und angepasst werden. Das Ziel ist es, rund 5,8 Millionen Flugpassagiere, die bisher auf der Strasse anreisen, dazu zu bewegen, die Bahn zu nutzen.

> Der EuroAirport im Dienst der RegioTriRhena


Zeit für Fliegeruhren

Da die Luftfahrt im 20. Jahrhundert zu den modernsten Ingenieurleistungen zählte, boten viele Uhrenhersteller weit über den tatsächlichen Bedarf Flieger-Armbanduhren an, um am Mythos der Präzision und der Hochtechnologie teilzuhaben. Alle Pionierleistungen der Luft- und Raumfahrt finden sich in der Firmengeschichte der betreffenden Uhrenhersteller. Die eigentlichen bzw. tatsächlich eingesetzten Fliegeruhren waren schon früh in die Armaturentafel eingebaut und aus den bereits technisch weitentwickelten Chronometern der Seefahrt entwickelt. Die geforderte Genauigkeit mit einer Armbanduhr zu erzielen war mehr technischer Ehrgeiz als Notwendigkeit. (Quelle: Wikipedia)
Die ersten Armbanduhren enstanden ungefähr zeitgleich mit der Fliegerei.

Die historischen Merkmale der Fliegeruhren

Die Ausstattung und das Design der Fliegeruhren sind ein weites Feld, das schon viel Kreativität und Abwechslung hervorgebracht hat. Daher ist es nicht möglich, die Fliegeruhr eindeutig in ihren Merkmalen festzulegen. Man findet Chronographen, aber auch Modelle mit Handaufzug oder Automatik. Manche Fliegeruhren erlauben die Messung der Zwischenzeiten mit beidseitig drehbarer Lünette. Mit Navigationsuhren ist die Bestimmung der Position möglich. Wenn die Fliegeruhr über eine logarithmische Rechenscheibe verfügt, kann man mit ihr die Flugdistanzen kalkulieren. Weitere typische Merkmale der Fliegeruhren sind:

  • Ein mattschwarzes, oft gekörntes Zifferblatt, welches nicht reflektiert.
  • Gute Ablesbarkeit durch eine klar strukturierte Zeitanzeige, die auf das Wesentliche reduziert ist.
  • Der Nullindex ist oft in Dreiecksform, die militärhistorisch bedingt ist und sich stark von den Stundenzahlen unterscheidet.
  • Relativ viel Leuchtmasse auf den Indexen und den meist rautenförmigen Zeigern.
  • Militärische Fliegeruhren weisen kein Logo auf.
  • Die Oberflächen sind häufig satiniert (nicht poliert), damit sie nicht spiegeln.
  • Die Krone ist relativ gross und gut zu greifen.
  • Die Gehäuse sind oft recht gross und überschreiten nicht selten 40 Millimeter.
  • Traditionell sind die Armbänder braun und überlang.
  • Da die Fliegeruhren am Arm oder Bein fest platziert werden müssen, sind die Anschlüsse des Armbands an die Uhr nicht nur vernäht, sondern auch mit Metallnieten versehen.

Bekannte Fliegruhrenhersteller aus der Region

Oris Uhren ORIS


Revue Thommen UhrenREVUE THOMMEN


Zeno Watch Basel Uhren ZENO-WATCH BASEL

Niels Møller wird neuer Chef bei Mondaine

Der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine Watch Ltd. ernennt Niels Møller zum neuen CEO des erfolgreichen Familienunternehmens. Er wird die Geschäftsleitung voraussichtlich Anfang August 2019 übernehmen.

Mit Niels Møller gewinnt die Mondaine Gruppe eine Führungspersönlichkeit mit internationaler Erfahrung in leitenden Positionen sowohl bei Grossfirmen wie auch in KMUs und Familienbetrieben. Dabei verfügt er über fundierte Kenntnisse im internationalen Marketing, Sales und E-Commerce. Die Brüder André und Ronnie Bernheim werden als Firmeninhaber und Verwaltungsräte auf strategischer Ebene die Ausrichtung der Gruppe, Förderung von Innovationen und Ausbau der Geschäftsfelder weiterhin aktiv unterstützen.

Der Schweizer Uhrenhersteller Mondaine Watch Ltd. hat sich seit der Gründung im Jahre 1951 zu einem führenden, unabhängigen Unternehmen in der Uhrenindustrie entwickelt und stellte bei der Entwicklung seiner Innovationen und Designs immer die Konsumenten in den Vordergrund. So konnte sich die Marke MONDAINE mit der zur Ikone gewordenen Mondaine/SBB-Bahnhofsuhr zu einem globalen Brand mit klarer Positionierung und innovativer Ausstrahlung weiterentwickeln und etablieren. Im stark konkurrierenden Marktumfeld weiss sich die Mondaine-Gruppe mit den dazugehörigen Marken Mondaine, Luminox, Pierre Cardin und M-WATCH gut zu behaupten und agiert auch in herausfordernden Zeiten immer wieder mit Innovationen und überraschenden Neuheiten in Bezug auf Produkte und Vermarktung.

Ronnie und André Bernheim freuen sich, mit Niels Møller einen international erfahrenen Geschäftsführer zu engagieren, der langjährige Kenntnisse in führenden Positionen von Grossfirmen als auch KMUs und Familienbetrieben mit grossen Marken (z.B. Fritz Hansen®, Stimorol®, Stressless® und Pandora®) mitbringt. Zu diesen Positionen zählen unter anderem Vorsitzender und Geschäftsführung Cadbury Norway AS, Geschäftsführung der Ekornes Möbelvertrieb GmbH mit der Marke Stressless® in Zentraleuropa und President Central Western Europe (DACH NL & IT) der Pandora Jewelry GmbH, wo er auch als Geschäftsführer agierte. Diese relevanten beruflichen Stationen liessen ihn fundierte Kenntnisse in für die Mondaine-Gruppe wichtigen Geschäftsfeldern der Uhren- und Schmuckindustrie sowie bei designorientierten Möbelmarken erlangen. Niels Møller ist ein ausgewiesener Experte in den Bereichen internationales Marketing, Sales und E-Commerce und begleitete während seinen Führungstätigkeiten zahlreiche erfolgreiche strategische Transformationsprozesse, unter anderem die strategische Neuausrichtung von Pandora in Zentraleuropa. Als international agierender Geschäftsmann lebte er in Dänemark, Deutschland, Österreich, Norwegen und in den USA und wird mit seiner Familie seinen Wohnsitz von aktuell Hamburg in die Schweiz verlegen.

Mondaine-Gruppe bleibt in Familienbesitz, mit starkem Verwaltungsrat

Verwaltungsratspräsident André Bernheim sowie Ronnie Bernheim, Verwaltungsrat und Mitbesitzer der Marke, werden die strategischen Entscheide der Mondaine-Gruppe auch in Zukunft wesentlich begleiten: «Wir freuen uns darauf, den Fokus unserer Tätigkeit noch stärker auf Konsumenten und Innovationen zu legen und Niels bei den in Zukunft noch wichtiger werdenden Transformationsprozessen zu unterstützen», erläutern die beiden Brüder. Die Mondaine-Gruppe bleibt vollständig im Familienbesitz. Die vier Nachkommen, die teilweise zurzeit noch höhere Ausbildungen absolvieren, können sich einen späteren Eintritt in die Firma gut vorstellen.

M-Watch UhrenM-Watch

Luminox UhrenLuminox

Mondaine UhrenMondaine


Die Mondaine Watch Ltd. ist ein unabhängiger Schweizer Uhrenhersteller mit Sitz in Pfäffikon SZ und Produktion in Biberist > Wikipedia


Patrik-Philipp Huber

Ich glaube an die Strategie der Brüder Bernheim und wünsche dem Unternehmen viel Erfolg.


Nachtrag:

Nach Kritik des Mondaine-Firmeninhabers an Baselworld wird bekannt: CEO wechselt die Fronten: Bernd Stadlwieser ist seit 2018 bei der Uhrenmarke Mondaine als CEO tätig. Der 50-Jährige wird nun neuer Chef bei der Messe Schweiz (MCH Group). Die Biberister Uhrenfirma, bekannt für die SBB-Bahnhofsuhren, muss sich einen neuen Chef suchen.Noch am Wochenende äusserte sich Mondaine-Firmeninhaber André Bernheim kritisch zur Baselworld, einem der Sorgenkinder der MCH. Mit Bernd Stadlwieser wird nun ausgerechnet der Mondaine-Chef Nachfolger von René Kamm bei der Messe Schweiz.

> SOLOTHURNER ZEITUNG: Artikel von Philipp Felber vom 6.2.2019

Baselworld Vision 2020

Ein neues Konzept für die Baselworld 2020 ist geplant. Die neue Messeleitung arbeitet zusammen mit wichtigen Marken an neuen Präsentationskonzepten und -formaten, teilte die Baselworld mit.

Die neu zusammengestellte Messeleitung will neue innovative Ausstellungsformate entwickeln, teilt Michel Loris-Melikoff, Managing Director der Baselworld mit. Eine spannende Sache auf die wir gespannt sein dürfen…

www.baselworld.com

Patrik-Philipp Huber

Das ich in der Vergangenheit einige Kritik an der Messeleitung der Baselworld auszusetzen hatte, ist nichts Neues. Die Baselworld ist für die Region Basel enorm wichtig. Generell sehe ich aber einige Probleme was Messen anbelangt. Die Beziehungsverhältnisse zwischen Hersteller, Distributoren und dem Fachhandel haben sich geändert. Die Bereitschaft an Messen zu gehen ist aus verschiedenen Gründen gesunken. Die Zeiten als man Neuheiten nur an einer Fachmesse vorgestellt hat, sind vorbei. Via Internet können diese weltweit, schnell und auf mehreren Kanälen gleichzeitig vorgestellt werden.

Die Messeteilnahme als Werbung ist teuer geworden ineffizient. Beides auch wieder aus verschiedenen Gründen. Auch hier bietet das Internet zum kleineren Preis einiges mehr an Aufmerksamkeit. Die Kundenpflege ist an einer Messe nur noch bedingt möglich, hat mir persönlich aber immer sehr gut gefallen. Für die grossen Konzerne, die bereits weltweit auf den Märkten vertreten sind, braucht es heute keine Fachmessen mehr. Die grosse Mehrheit an der Baselworld (und auch an anderen Fachmessen) sind jedoch kleine und mittelgrosse Unternehmen, für die eine Messe eine Plattform ist, sich einer internationalen Kundschaft/Presse vorzustellen. Das Problem sind aber die Kosten. Hohe Ausgaben müssen auch irgendwie wieder eingenommen werden. Wenn die grossen Marktplayer nicht an den Messen teilnehmen, kommen auch weniger potentielle Kunden und auch das Presseinteresse nimmt ab, den die leben meist auch wieder von den grossen Marken…

Für die „Kleinen“, der Mehrheit der Aussteller, ist es also wichtig, dass die „Grossen“ ausstellen, damit sich der hohe (nicht nur finanzielle) Aufwand der Teilnahme an einer Messe rentiert…

Die Ernennung von Altregierungsrat Dr. Ueli Vischer zum Messechef hat mich persönlich sehr gefreut. Ihm traue ich zu, die Messe wieder auf Kurs zu bringen. Im Zusammenhang mit der Muba Dernière 2019 hatte ich das Vergnügen auch Herrn Michel Loris-Melikoff und ein Teil seines Teams kurz kennen zu lernen. Ich habe seine Leidenschaft spüren können und die Idee Flut, wie man die Messe als Kommunikationsplattform nutzen könnte, als richtige und nötigen Strategien Wechsel empfunden. Ob dies reicht, wird sich zeigen. Ich wünsche der Messe Schweiz auf alle Fälle nur das Beste.


Impressionen von der Baselworld 2019